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Der Pensions-Sicherungs-Verein auf Gegenseitigkeit (PSV a.G.) ist der gesetzliche Träger der Insolvenzsicherung der Betrieblichen Altersversorgung.
Der alleinige Zweck des PSV a.G. ist der Schutz der Betrieblichen Altersversorgung bei der Insolvenz eines Arbeitgebers. Im Fall einer Insolvenz übernimmt er über ein Konsortium von Lebensversicherungs-Unternehmen die Versorgung aller Arbeitnehmer, die Anspruch auf eine insolvenzgeschützte Betriebsrente haben.
Die Mittel für die Insolvenzsicherung sammeln sich durch Beiträge der insolvenzsicherungspflichtigen Arbeitgeber an. Die Beitragssätze schwanken von Jahr zu Jahr. Sie richten sich nach dem sogenannten Schadenverlauf, also der Zahl der Insolvenzen und der Höhe des dadurch entstandenen Schadens.
Zum Ende des Jahres 2004 hatte der PSV a.G. über 51.000 Unternehmen als beitragspflichtige Mitglieder.
Im Kalenderjahr 2002 gab es in Deutschland mehrere Großschäden sowie eine Rekordzahl an Insolvenzen kleinerer und mittlerer Betriebe. 643 insgesamt, im Vergleich zu 448 im Jahre 2001. Nach Angaben des PSV a.G. betrug das Schadenvolumen in diesem Jahr beinahe 1,5 Milliarden Euro. Der höchste Schadensaufwand seit Gründung des Vereins. Dies hatte zur Folge, daß der PSV a.G. seinen Beitragssatz drastisch erhöhte – um 2 Promille auf 4,5 Promille.
Im Jahre 2003 senkte sich das Niveau des Schadenvolumens auf rund 877 Millionen Euro ab. Jedoch gab die Aufsichtsbehörde (BaFin) vor, die gesetzlich vorgeschriebenen Reserven wieder aufzufüllen, die 2002 zur Abmilderung einer noch höheren Belastung in beträchtlichem Umfang herangezogen wurden. Dadurch lag der Beitragssatz 2003 bei 4,4 Promille.
Im Jahre 2004 dann verringerte sich das Schadenvolumen auf rund 760 Millionen Euro – der Beitragssatz wurde auf 3,6 Promille festgesetzt. Der PSVaG in Köln hat aufgrund eines Großschadens den Beitragssatz für 2005 auf 4,9 Promille erhöht.
PSV-Beitragssätze der vergangenen 10 Jahre
1995 2,6 Promille
1996 2,8 Promille
1997 2.7 Promille
1998 1,2 Promille
1999 2,8 Promille
2000 2,1 Promille
2001 2,5 Promille
2002 4,5 Promille
2003 4,4 Promille
2004 3,6 Promille
2005 4,9 Promille
2006 3,1 Promille
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