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Wissenswertes Direktzusage Pensionsfonds Pensionskasse
Unterstützungskasse Direktversicherung Pensions-Sicherungs-Verein Finanzplanung
Hierbei schließt der Arbeitgeber per Einzel- oder Gruppenvertrag eine Lebensversicherung für seine Arbeitnehmer ab. Finanziert der Arbeitgeber die Aufwendungen, werden diese zu voll abzugsfähigen Betriebsausgaben. Häufig werden die Beträge auch vom Arbeitnehmer getragen – sie fließen durch Entgeltumwandlung in die Direktversicherung.
Direktversicherungen unterliegen der Anlageregulierung nach dem Versicherungsaufsichtsgesetz und der staatlichen Versicherungsaufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Bei dieser weit verbreiteten Form der betrieblichen Altersvorsorge steht die Sicherheit einer kontinuierlichen Rente im Vordergrund.
Daher dürfen bei der klassischen Direktversicherung maximal 30 % der Anlagemittel aus Beiträgen in Aktien investiert werden. Bei der fondsgebundenen Direktversicherung liegt die Aktienquote höher – jedoch ist auch hier der Kapitalerhalt durch Investition der Beiträge in Garantiefonds gesichert.
Die Direktversicherung ist ein attraktiver Weg der betrieblichen Altersversorgung – vor allem für kleinere und mittlere Unternehmen. Der Arbeitgeber ist in aller Regel nicht verpflichtet, Beiträge an den Pensions-Sicherungs-Verein zu zahlen. Der Verwaltungsaufwand ist gering. Und er trägt kein finanzielles Risiko.
Ebenso attraktiv ist dieser Weg für den Arbeitnehmer: Die Leistungen setzen sich zusammen aus einem garantierten Teil, der unabhängig von der Marktlage ist und einem überschuß-abhängigen Teil, der sogenannten Überschußbeteiligung.
  Vorteile für Arbeitgeber     Vorteile für Arbeitnehmer
  • Der Rechtsanspruch des Arbeitnehmers auf Entgeltumwandlung ist erfüllbar
  • Der Verwaltungsaufwand ist sehr gering
  • Das Versorgungsrisiko ist gering, da sich die Ansprüche des Arbeitnehmers bzw. seiner Angehöriger unmittelbar gegen das Versicherungsunternehmen richten
  • Die Beitragszusage mit Mindestleistung ist möglich
  • Die Senkung von Lohnnebenkosten durch Einsparung von Sozialversicherungsbeiträgen bei Entgeltumwandlung bis zu 4% der BBG bis 2008
  • Es besteht keine PSV-Beitragspflicht
  • Die Bilanzneutralität
  • Die Steuerfreiheit der Beiträge gemäß § 3 Nr. 63 EStG bsi zu 4% der BBG zzgl. 1800 Euro kann genutzt werden
  • Die Beitragsfreiheit der Sozialversicherung bei Entgeltumwandlung bis zu 4% der BBG bis 2008
  • Die Absicherung der Angehörigen ist möglich
  • Die angelegten Mittel sind sicher
  • Die Mindestleistung ist garantiert
  • Die Rentenleistungen sind lebenslang garantiert
  • Die einfache Übertragung bei Arbeitgeberwechsel auf Grund von Übertragungsabkommen
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